Tag der Frau

Frau und Kunst für einen Tag

Kunst- und kulturschaffende Frauen bereichern unser Leben in vielfältiger Weise durch ihre künstlerische Perspektive, ihre Lebensentwürfe und ihr Schaffen. Das zeigt der 39. Tag der Frau an der muba.

«Frauen hätten viele Gründe, die gängigen Definitionen zu Frauen und Kunst zu überdenken und eigene Vorstellungen zu entwerfen.» Martha Béery-Artho, Präsidentin der IG Frau und Museum, bringt mit diesem Satz die Thematik des diesjährigen Tags der Frau auf den Punkt. Am Samstag, 2. März widmen sich Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen der Kunst dem Thema «Frau und Kunst zwischen Kult, Kultur und Kommerz».
 
Schauspielerin im Dreiländereck
Der 39. Tag der Frau wird dieses Jahr in das muba-Programm der Medienplattform integriert. So werden nach dem morgendlichen Einstiegsreferat von Prof. Kirsten Langkilde, Direktorin der Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz, weitere Expertinnen Einsichten bieten. «Kunst als öffentlicher Auftrag?» heisst um 12.15 Uhr das Thema, das Kirsten Langkilde mit Philippe Bischof, Leiter der Abteilung Kultur Basel-Stadt, Cosima Gadient, Modedesignerin und Tino Krattiger, Kapitän des Kulturflosses in der Runde beleuchten. Um 13.30 Uhr dreht sich das Gespräch um «Ein Leben im Dreiländereck», bei dem Colette Greder aus ihrem beruflichen Alltag als trinationale Schauspielerin und Sängerin berichtet sowie ihre Gesangsstimme erklingen lässt. Nach dem Talk, in dem der Trägerverein Tag der Frau vorgestellt wird, befassen sich um 16.15 Uhr Künstlerinnen aus der Region mit dem Thema «Künstlerinnen und das Museum». Unter der Moderation von Katja Reichenstein diskutieren die «Lampemoolerin» und Grafikerin Mirjam Pierig mit der Künstlerin Claire Ochsner und Martha Béery-Artho.  
 
Programm | Samstag, 2. März 2013
Halle 2 | Modeschaubühne