Vision CO2 Neutralität

Die neue CO2-Bilanz der muba zeigt, dass die muba bereits heute nachhaltig abgewickelt wird. Einen wichtigen Beitrag leisten all jene, die mit dem ÖV anreisen. Ein Bündel attraktiver Mobilitätsangebote macht den Verzicht auf die Anfahrt im Privatauto leicht.
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«Wie hast dus mit dem Energieverbrauch?»  – Die muba antwortet auf die moderne Gretchenfrage mit einer CO2-Bilanz: «Wir wollen uns als Veranstaltung positionieren, die mit gutem Beispiel vorangeht und verantwortungsvoll mit den Ressourcen haushaltet», erklärt Messeleiter Daniel Nussbaumer. Die CO2-Bilanz schaffe Transparenz und liefere eine sachliche Grundlage für griffige Massnahmen. Das Ergebnis der von Swiss Climate durchgeführten Studie überrascht: Heizung und Stromverbrauch fallen dank Fernwärme und Solarenergie vom Messedach kaum ins Gewicht. Weitaus am meisten CO2 – rund die Hälfte – entsteht bei der Anreise. Darum hat die muba ein Bündel attraktiver Mobilitätsangebote geschnürt, das die energiesparende Anreise per ÖV auch finanziell vorteilhaft macht.

Kooperation mit myclimate
Wer seinen muba-Eintritt online löst, erhält die Hin- und Rückfahrt mit dem regionalen ÖV geschenkt. Am Tag des Messebesuchs wird das muba-Ticket zum GA auf dem gesamten Regionalverkehrsnetz TNW. Dieses umfasst Tram, Bahn und Bus in Basel und den angrenzenden Gemeinden. muba-Gäste, die von weiter her anreisen, fahren mit dem RailAway-Kombi der SBB besonders günstig und erhalten 30 Prozent Rabatt auf den Eintritt. Falls Sie nicht nur umweltschonend, sondern völlig CO2-neutral an die muba wollen, können Sie auf Ihr Online-Ticket einen freiwilligen Zuschlag entrichten. Dank einer Kooperation mit der Stiftung myclimate fliesst dieser Obolus in Klimaprojekte, welche die CO2-Emission der Anreise kompensieren. Eine weitere interessante Option bietet Catch a Car. Die muba hat mit dem populären Carsharing-Unternehmen, das in Basel 120 energieeffiziente Fahrzeuge anbietet – darunter neu auch Elektroautos –, ebenfalls eine Zusammenarbeit aufgegleist.

Nachhaltige Gastronomie mit regionalen Produkten
Schwieriger zu beeinflussen als die Mobilität ist die Gastronomie. Mit einem Drittel des Ausstosses ist die Verpflegung die zweite grosse CO2-Quelle. «Natürlich haben wir Mehrweggeschirr zur Pflicht gemacht. Doch am Ende bestimmen Anbieter und Gäste, was auf den Teller kommt», gibt Nussbaumer zu bedenken . Darum zeigt die muba in den Ausstellungsbereichen Regionaler Genuss und Urban Gardening, wie sich auch ohne frisch aus Übersee eingeflogene Spargeln ein schmackhaftes Menü auf den Tisch zaubern lässt. Plattformen wie Energy Challenge und Energiezukunft Schweiz sollen den Nachhaltigkeitsgedanken zudem in die breite Öffentlichkeit tragen. Und wenn man all diese Top-Experten schon im eigenen Haus hat, lässt sich die muba gleich auch selbst beraten, wie sie punkto CO2 noch besser werden kann.

«Doch insgesamt stehen wir schon heute gut da mit unserer CO2-Bilanz», freut sich Daniel Nussbaumer. Mit knapp 150’000 Gästen und über 600 Ausstellern stosse die gesamte muba bloss so viel CO2 aus wie 200 Schweizer Privatpersonen übers Jahr: «Das zeigt, dass wir unsere Grossveranstaltung bereits heute sehr nachhaltig abwickeln.» In Zukunft will die muba ihren Gästen vor allem die Anreise mit dem ÖV noch schmackhafter machen.