Das Gastland Japan bringt Exotik nach Basel

Publiziert am 15.01.2019 von
Wenn die muba vom 8. bis am 17. Februar 2019 in der Messe Basel letztmals ihre Tore öffnet, darf ein Hauch Exotik nicht fehlen. Für diesen sorgt das diesjährige Gastland Japan mit seinen jahrhundertealten Traditionen. Die Sonderausstellung über das Land der aufgehenden Sonne entführt die Besucherinnen und Besucher in eine faszinierende Kultur voller Ästhetik. Für Bodenständigkeit sorgen andere Highlights, wie zum Beispiel der Gastregion Appenzell, die Erlebniswelt Original Regional, aber auch der Rückblick auf die 103-jährige Geschichte der “Mutter aller Messen”. 

Die Ausstellung des Gastlandes ist eine Einladung zu einem Spaziergang durch ein vielseitiges Land mit einem facettenreichen kulturellen Erbe. Sie beleuchtet verschiedene Aspekte der in Japan so wichtigen Ästhetik, zum Beispiel in Gartenbau, Architektur oder Kunst. 

Ein Land mit einer bewegenden Geschichte 
Die Besucherinnen und Besucher finden sich in einem Quartier der Kaiserstadt Kyoto wieder, welche bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Hauptstadt Japans war. Inspiriert sind die aufgebauten Häuschen von Drucken des Künstlers Hiroshige. Im ersten Pavillon taucht man ein in die bewegende Geschichte des Landes. Hier befinden sich auch zwei Nios – Wächterfiguren, welche üblicherweise an den Eingängen von Tempeln zu finden sind. Und einen solchen Tempel beherbergt die Ausstellung ebenfalls, inklusive einer Buddha-Statue aus Lavastein.

Das Land der Kirschblüten hat auch zum Thema Natur einiges zu bieten. Zahlreiche Tafeln, die von Wissenschaftlern erarbeitet wurden, erklären die Geophysik Japans. Das ausgestellte Vulkangestein stammt von japanischen Vulkanen. Diverse Gärten lassen die Besucherinnen und Besucher in die geplante Natürlichkeit der berühmten japanischen Gartengestaltung eintauchen. Ein wichtiges Element, da in Japan Pflanzen mit etwas Heiligem verbunden werden. Als Highlight lockt eine einzigartige Bonsai-Ausstellung mit einigen Exemplaren, die bereits über 100 Jahre alt sind. Für Interessierte gibt es auch einen kleinen Verkaufsstand. 

Teekunst, Kimonos und Sushi 
Ein Pavillon erzählt die bewegende Geschichte der Samurai, inklusive der dunklen Zeit der Ultranationalisten. Ein Weiterer zeigt seltene Möbel, einer ist der Kunst der Kokeshi-Puppen gewidmet, einer der Teekunst. Hier finden sich Utensilien der fest im Alltag verankerten traditionellen Teezeremonie. Selbstverständlich darf auch degustiert werden. Nicht zu vergessen die kostbaren Kimonos aus mit Gold- und Silberfäden bestickter Seide. Auch sie gibt es zu kaufen. 
Der letzte Ausstellungsbereich des Gastlandes ist der Welt der Mangas gewidmet. Sie wird durch Tafeln erläutert und spiegelt den japanischen Zeitgeist. Und was darf nicht fehlen? Natürlich eine Sushi-Bar. Ein eigens aus dem Land der aufgehenden Sonne angereistes Team zaubert nicht nur das japanische Nationalgericht, sondern auch weitere landestypische Leckereien und feine Cocktails.

Entdeckungsreise mit freiem Eintritt
Für Bodenständigkeit an der muba-Dernière sorgt der Gastregion Appenzell mit seinen Spezialitäten und Brauchtümern. In der Erlebniswelt Original Regional gibt es in gemütlicher Marktatmosphäre allerlei Feines zu probieren. Es darf aber auch selbst Hand angelegt werden, zum Beispiel beim Zopfbacken. Ein weiteres Highlight sind die spannenden Begegnungen. So trifft man an der “Legenden-Bar” die Stars des FC Basel.

In der Erlebniswelt tun.Basel.ch können Kinder und Jugendliche spielerisch Berufe kennenlernen und nach Herzenslust experimentieren. Die Sonderschau Cannabis Village informiert über die spannende Nutz- und Heilpflanze. Und last but not least darf man an der letzten muba nochmal so richtig in Erinnerungen schwelgen. Die “Mutter aller Messen” lässt historische Momente in ihrer 103-jährigen Geschichte nochmal aufleben und hält unter dem Motto “Dangge muba, dangge Basel” viele Überraschungen bereit. Eine sei schon mal verraten: Zum Ende schenkt die muba allen Besucherinnen und Besuchern den Eintritt!

Wer jetzt schon muba-Luft schnuppern möchte, surft auf der Erinnerungs-Webseite danke.muba.ch vorbei und trägt sich im Gästebuch ein – so wie das zum Beispiel alt Bundesrat Christoph Blocher und Basels Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann bereits getan haben. 

muba in Kürze

Datum                         
Freitag, 8. bis Sonntag, 17. Februar 2019

Ort                              
Messe Basel

Öffnungszeiten          
Täglich 10 – 19 Uhr
Degustation 11 – 20 Uhr

Eintritt               
Kostenlos

Internet www.muba.ch
Facebook www.facebook.com/muba

Medienkontakt

Sabrina Oberländer
muba
Head Communications Sabrina Oberländer
+41 58 206 22 79

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